Warum ich pro bono arbeite – und was das mit Haltung zu tun hat

Warum ich pro bono arbeite – und was das mit Haltung zu tun hat

Vor ein paar Jahren kam eine Anfrage, die anders war. Kein Unternehmen, sondern ein Verein. Die Sonnenblume e. V. in Leherheide. Ein Ort, an dem täglich 35–40 Kinder betreut werden. Kinder, die Hilfe beim Lernen brauchen. Kinder, für die das Mittagessen im Verein oft die erste Mahlzeit des Tages ist.

Der Verein wird seit 2009 ausschließlich durch Spenden finanziert. Keine öffentlichen Mittel. Keine großen Budgets. Aber eine unglaublich wichtige Arbeit. Ich entschied schnell: Ich mache das. Pro bono.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲

𝗘𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘂𝗺 𝗛𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴.

Als selbstständiger Kommunikationsdesigner kann ich entscheiden, für wen ich arbeite. Und ich kann entscheiden, wofür ich meine Zeit einsetze. Die ›Sonnenblume‹ leistet Arbeit, die gesellschaftlich unverzichtbar ist. Aber genau solche Projekte haben oft kein Budget für professionelle Kommunikation. Und deshalb bleiben sie unsichtbar, obwohl sie dringend Unterstützung brauchen. Hier kann ich einen Unterschied machen. Mit dem, was ich kann: Kommunikation sichtbar machen.

𝗪𝗮𝘀 𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗵𝗮𝗯𝗲
Ich habe das Logo weiterentwickelt, eine neue Website gestaltet und die Social-Media-Kanäle eingerichtet. Alles mit einem Ziel: den Verein sichtbarer machen. Damit mehr Menschen erfahren, welche wichtige Arbeit dort geleistet wird.
Die Arbeit war die gleiche wie bei jedem anderen Projekt: strategisch durchdacht, professionell umgesetzt. Der Unterschied: Ich stelle keine Rechnung.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗮𝘀 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝗹𝗼𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁
Pro bono zu arbeiten, klingt nach Verzicht. Ist es aber nicht. Ich bekomme etwas zurück, das man nicht in Rechnung stellen kann: Sinn. Ich arbeite für Unternehmen, die erfolgreich sein wollen. Das ist gut, das ist legitim, das ist mein Job. Aber bisweilen für ein Projekt zu arbeiten, bei dem es um Kinder geht, die eine Chance brauchen – das erdet mich.

𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗺𝗶𝘁 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻 𝗵𝗮𝘁
Als Kommunikationsdesigner kann ich Dinge sichtbar machen. Ich kann dafür sorgen, dass Botschaften ankommen. Dass Projekte wahrgenommen werden.
Wenn ich diese Fähigkeit nur für zahlende Kunden einsetze, verschenke ich Potenzial. Dann mache ich nur die sichtbar, die es sich leisten können, und ignoriere die, die es am nötigsten hätten.

Deshalb arbeite ich pro bono. Nicht aus Mitleid. Sondern weil ich kann. Und weil es das Richtige ist.

𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁
Pro bono zu arbeiten, ist eine Frage der Haltung. Die Sonnenblume e.V. ist ein Herzensprojekt, das ich weiterhin mit Design, Beratung und Zeit unterstütze. Weil diese Arbeit wichtig ist. Und weil ich etwas beitragen kann.

💬 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗽𝗿𝗼 𝗯𝗼𝗻𝗼? 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲 𝗹𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗿 𝗮𝗺 𝗛𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻?

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